Medikamente in der Kinder- und Jugendpsychiatrie
Medikamente werden in unserer Praxis nur bei ausgeprägter Belastung und deutlicher Einschränkung im Alltag eingesetzt. Sie dienen stets als Unterstützung zur Psychotherapie und nicht als alleinige Behandlung. Wir verstehen medikamentöse Therapie dabei als eine vorübergehende Hilfe („Krücke“) auf dem Weg zur Stabilisierung.
Wann kommen Medikamente zum Einsatz?
Die Entscheidung für eine medikamentöse Behandlung erfolgt bei uns sorgfältig und nach klaren Kriterien. Sie wird immer in enger Abstimmung mit den Sorgeberechtigten und dem Kinderarzt getroffen. Mögliche Einsatzbereiche sind:
- Schwere Ticstörungen oder Tourette-Syndrom
- Psychotische Erkrankungen
- Schwere Depressionen
- Stark ausgeprägtes ADHS
Unser Behandlungsansatz
Bei deutlicher Beeinträchtigung profitieren viele junge Patientinnen und Patienten von der Kombination aus Psychotherapie und Medikation. Diese kann dazu beitragen:
- Symptome spürbar zu reduzieren
- den Alltag besser zu bewältigen
- langfristige negative Folgen zu vermeiden
- die soziale Integration zu stärken
Informationen zu notwendigen Voruntersuchungen, Voraussetzungen für eine Verordnung sowie zur Verlaufskontrolle finden Sie im Bereich Rezepte für Medikamente.
